Wie Linkaufbau und das richtige Format des Textes ( HTML vs. PDF) das Artikel Marketing fördert.
Linkaufbau im Artikel Marketing
Betrachten wir das Ganze einmal am Beispiel meines Buches "Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht", welches auf dieser Website lang Zeit promoted wurde.
Anfangs wunderte ich mich, dass ich so wenig Besucher hatte. So konzentrierte ich mich nur auf den Linkaufbau. Mir war bekannt, dass Google den Links, die auf eine Site zeigen (Backlinks) sehr viel Beachtung schenkt. Ich war davon ausgegangen, dass viele Backlinks wichtiger sind als viel Content. Aber ich sollte erfahren, dass beides wichtig ist. Andere Suchmaschinen wie Yahoo und MSN ( Marktanteil kleiner wie 5%) lassen sich von viel Content beeindrucken und schenken der Linkpopularität weniger Aufmerksamkeit wie Google. Das kommt daher, weil Google jeden Link als Empfehlung betrachtet und eine Site, auf die viele andere Sites zeigen, wohl wichtiger sein muss. Aber sicher kann man sich leider nie sein, weil sich der Algorithmus der Suchmaschinen ständig ändert und man kaum noch hinterher kommt. Genau das will Google auch, denn er sieht es nicht gerne, wenn man versucht das Ranking einer Website zu boosten. Jedenfalls fing ich dann an, viel Content zu produzieren, also Texte u. Artikel, die informativ oder unterhaltsam sind und nicht schon auf anderen Websites vorkommen. Ich staunte nicht schlecht, als ich meine Besucherstatistiken nach ein paar Tagen betrachtete. So hatten sich meine Besucherzahlen verfünffacht!
Es gibt ein paar logische Gründe weshalb:
-Die Texte waren themenrelevant, hatten also mit Polizei zu tun. Wobei ich darauf geachtet hatte, dass in den Artikeln möglichst oft das Wort „Polizei“ vorkommt.
-Ich unterteilte den Text und Artikel in verschiedene Abschnitte und gab pro Abschnitt eine fette Überschrift.
-Für verschiedene Kapitel richtete ich neue Unterseiten ein. Die Unterseiten bekamen gut recherchierte Metatags wie einen aussagekräftigen Titel. Bevor ich den Titel einfügte, recherchierte ich, wonach andere User bei Google suchten. Dafür benutze ich das Google Keywordtool. Der Titel war dann einfach ziemlich genau die Keywordkombination nach denen andere User zuvor bei Google gesucht hatten.
-Wichtige Keywords wurden fett markiert, kursiv hervorgehoben oder unterstrichen und weiter sorgte ich für eine gute interne Linkstruktur. So wurde beispielsweise das Wort „Polizei“ sehr oft mit der Startseite verlinkt.
-Ich fügte regionalbeschränkte Suchworte in meine Texte/Artikel ein. Z.B. versuchten viele Internetbenutzer ihre Suche sehr stark regional einzugrenzen. Sie gaben dafür solche Keywords ein: „Polizei Bewerbung Fh Oranienburg“ oder „Polizei Ausbildung Sachsen-Anhalt“. So konnte ich natürlich nicht gefunden werden, weil ich nur auf allgemeine Keywords wie „Polizei Bewerbung“ optimiert hatte. Das änderte sich aber, als ich Berichte über alle Polizeischulen Deutschlands verfasste.
Damit schlug ich also im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung gleich 2 Fliegen mit einer Klappe:
Ich produzierte informative Texte und beeinflusste zusätzlich positiv mein Ranking bei Google. Woher ich weiss, dass der Content informativ ist? Ganz einfach, in Google Analytics stellte ich fest, dass sich das Verhältnis neuer Besucher zu wiederkehrende Besucher verschob. Die User kamen also wieder, weil sie weiterlesen wollten. Die Suchmaschinenoptimierung sollte also langsam Früchte tragen.
Das Buch verkaufte sich schlagartig gut und meine Konversionsrate wurde immer höher. ( Die Konversionsrate bezeichnet die Umwandlungsrate der Besucher in Käufer. )
Spricht man von Webcontent, dann sind damit Texte, Artikel, Bilder/Grafiken, Audio/Ton und Videos gemeint. Z.B. könnte man seinen Besuchern auch das aktuelle Wetter als Grafik anzeigen, indem man sich beim Contentservice auf Wetter.net anmeldet. Für das Artikel Marketing konzentrieren wir uns aber auf die Anforderungen der Texterstellung.
HTML oder PDF ?
Für das Artikel Marketing sollten Sie HTML-Dokumente nutzen, daher stellt sich die Frage HTML vs PDF nur in seltenen Fällen. Dennoch ist die Frage berechtigt: Eine Homepage kann ihre recherchierten Informationen nämlich im HTML- oder PDF-Format der Öffentlichkeit präsentieren. Der GoogleBot vermag beide Formate zu lesen und zu indexieren (Über 200 Millionen PDF-Dokumente im Internet laut Adobe) , dennoch kann die falsche Wahl Probleme im Artikel Marketing bereiten. Über Schwierigkeiten, Vor-und Nachteile der Entscheidung soll dieser Artikel eingehen.
Was ist PDF?
PDF steht für „Portable Document Format“ , was so viel wie „übertragbares Dokument-Format“ bedeutet. „Portable“ deshalb, weil Bilder, Artikel, Texte, Zeichnungen , Grafiken (inkl. 3D) unabhängig von der Ausgangssoftware und völlig plattformunabhängig weltweit ausgetauscht werden können. Entwickelt wurde dieses Dokumentenformat (bestimmt wie Daten innerhalb eines Dokumentes dargestellt werden) von Adobe Systems (um 1993). „Adobe“ bedeutet übersetzt „Lehmziegel“ und wird „Adobi“ ausgesprochen. Die Softwarefirma „Adobe Systems“ wurde 1982 von John Warnock gegründet und ist ein erfolgreiches Weltunternehmen mit über 6000 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 2,5 Milliarden USD. Vor gut 3 Jahren wurde noch Macromedia für 3,4 Milliarden USD aufgekauft.
Vorteile PDF
Wer schon einmal Texte wie eBooks im Internet in PDF gelesen hat, weiß um die vielen komfortablen Features wie zoomen, Rechtschreibprüfung, Suche oder automatischer E-Mail-Versand. Alleine Das Vergrößern des Textes kommt dem heute so geforderten Trend zur Barrierefreiheit im Internet stark nach.
Hier ein Überblick der Vorteile von PDF:
-Bestens geeignet, wenn eine Datei für den Ausdruck bestimmt ist und das Layout 1:1 erhalten bleiben soll respektive darin enthaltene Bilder mit einer maximalen Auflösung im Druckergebnis erscheinen müssen.
-Datenschutz-Vorteile, da PDF-Dokumente elektronisch signiert werden können. Die digitale Unterschrift erleichtert die Kommunikation zwischen Unternehmen .
-Gut für die Darstellung von mathematischen oder anderen spezifischen Symbolen geeignet . PDF ist daher sehr beliebt bei Wirtschaftsunternehmen.
Und hier die Nachteile von PDF im Vergleich zu HTML:
-Die Zeilenlänge von PDF-Texten ist sehr kurz, was für ein angenehmes Lesen und schneller Informationsaufnahme das Aus bedeutet. Der Lesefluss wird durch ständiges Scrollen behindert, was nicht der Fall bei bildschirmbreiter Darstellung von HTML ist.
-Das Zielpublikum ist begrenzt beim Einsatz von PDF, weil es eben nicht 100 % plattformunabhängig ist.
PDF erfordert Zusatzsoftware verbraucht viel Speicher und CPU-Power. (Bemerkbar an der oft langen Ladezeit von PDF-Dokumenten). Daher wird das Zielpublikum weiter reduziert um jene, die alte Computer benutzen. PDF ist in erster Linie ausgelegt für den Druckeinsatz und nicht für Browser und die schnelle Verbreitung von Infos im Internet. Wer schon einmal versucht hat, per Copy und Paste einen in PDF konvertierten Text weiter zu verarbeiten, weiß wovon ich spreche. Z.B. bleibt die grausam kurze Zeilenlänge der typischen PDF-Files erhalten und weiter können sehr unhübsche Formatierungsprobleme auftreten. HTML dagegen ist die Sprache des „World Wide Webs“ und ist perfekt für das Lesen am Browser und die Interaktivität ausgebaut.
-Bilder sind als Teil des PDF-Dokumentes eingebettet, was ein schnelles Weiterverwenden erschwert. Oder haben Sie schon mal einen Link auf ein Bild aus einem PDF gesehen? Überhaupt sind Bilder in PDF sehr schwer im Internet aufzufinden, da ihnen die für JPG´s und Gif´s so praktischen Metadaten fehlen.
-PDF´s sind im Vergleich zu ihrer HTML Version im Durschnitt größer.
-Manchmal funktionieren die Hyperlinks im PDF nicht.
-Programme, die PDFs erzeugen sind seltener oder teurer als jene,
die HTML erzeugen.
-HTML Dokumente bieten Audio- und Videodateien an;PDF nicht.
Als ambitionierter Webmaster möchte man mit seiner Homepage Geld verdienen, dafür bietet sich in erster Linie Google Adsense an. Leider ist der Einbau von AdSense Code in PDF´s nicht möglich, was aus ökonomischer Sicht weiter für HTML spricht. Eine Artikel im PDF kann zwar von Google indexiert werden aber nur eben als eine Seite wo durch Verteilung der einzelnen Abschnitte auf zahlreiche HTML-Dokumente viel mehr Seiten in den Index der Suchmaschinen kommen könnten. PDF´s sollte man benutzen für Formulare oder Verträge aber nicht für den Einsatz von viel Content. Es gibt natürlich auch immer ausnahmen, Verlage z.B. würde es Zeit und Geld kosten, traditionelle Zeitungsartikel ins HTML zu bringen. Es gibt dafür zwar Programme, die den Prozess der Umwandlung von Zeitungsartikeln in HTML automatisieren können, aber wenn dabei Fehler auftreten, können ganze Abschnitte fehlen. Darüber hinaus müsste der Verlag Bilder, Grafiken und Charts einzeln ins HTML Dokument einfügen.
Beim Artikel Marketing allerdings, ist nur HTML zu empfehlen, daher erübrigt sich die weitere Abwägung von HTML oder PDF.
Im Folgendem erhalten Sie wertvolle Tipps zum Bezug von Webcontent aller Art. Zum Artikel lesen hier klicken: Woher bekomme ich Content?