Das Polizei Vorstellungsgespräch steht bald an und Sie wissen noch nicht, was auf Sie zukommen wird? Dann dürfte dieser Artikel interessant für Sie sein. Ich habe übrigens das Buch Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht geschrieben. Infos zum Buch erhalten Sie hier:
Noch mehr Texte mit Themenbezug Polizei, Einstellungstest, Bewerbung und Ausbildung finden Sie hier: Polizei Artikel
In den folgenden Abschnitten erhalten Sie Hilfe/ Infos und Buch-Tipps zu :
Bewerbungsvoraussetzungen um Polizeibeamter zu werden
Erfolg kann jeder haben, aber nicht jeder kann seine Träume wahr machen. Der Polizistenberuf ist und bleibt ein Traumberuf vieler Menschen auch wenn er so häufig schlecht geredet wird und von einem Nebel der Unnahbarkeit eingeschlossen ist. Um Polizist werden zu können muss natürlich zuerst einmal der tiefe Wunsch danach vorhanden sein, danach folgt eine realistische Selbsteinschätzung und schließlich die Bewerbung mit regelmäßigem Training. Nur wer bestimmte für die Erlangung des Beamtenstatus festgelegte Anforderungen aufweist, kann über eine Bewerbung bei der Polizei nachdenken. Es gibt einige für den Polizistenberuf relevante Anforderungen wie z.B. Flexibilität , die ein Bewerber unbedingt mitbringen muss und die im Gegensatz zu sportlichen Fähigkeiten nur schwer trainiert werden können.
Doch was brauche ich für Voraussetzungen um Polizist zu werden?
Dazu gehört Folgendes:
Sie müssen eine ausgeprägte
Teamfähigkeit aufweisen
Sicherlich gibt es bei der Polizei auch Einzelgänger aber diese haben es
häufig schwer und Kollegen stoßen sich ebenfalls an dieser Eigenschaft. Wer
arbeitet schon gerne mit jemanden zusammen, der einem spüren lässt, dass man
nicht willkommen ist? Infolgedessen könnte die Harmonie innerhalb der gesamten
Gruppe leiden was zu Fehlern einiger Polizisten führen könnte und Fehler können
im Polizeidienst den Tod bedeuten. Teamfähigkeit erleichtert die Zusammenarbeit
untereinander und erfordert Eigenschaften wie Konfliktfähigkeit, Kooperation, Motivation
und Kommunikationsfähigkeit ).
Sie benötigen soziale Kompetenz
Es gibt keine eindeutige
Definition zur sozialen Kompetenz, man könnte aber damit die Fähigkeiten und
Fertigkeiten bezeichnen die für jede soziale Interaktion notwendig erscheinen.
Dazu gehört zum einen der Umgang mit einem selbst ( Selbstwertgefühl,
Selbstvertrauen, Selbstbeobachtung ) , der Umgang mit anderen Menschen
(Mitgefühl, Kritikfähigkeit, Respekt, Sprachkompetenz,etc. ) und
Führungsqualitäten (Vorbildfunktion, Vertrauen, Konsequenz, Verantwortung ).
Sie brauchen eine hohe Kommunikationsfähigkeit
Ein Polizist gehört zur Exekutive und führt damit Entscheidungen von Gerichten aus und muss klare Anweisungen von oben geben können. Polizisten sind Respektspersonen, mit deutlicher Sprache wird dem Bürger auf sympathische Weise natürliche Autorität signalisiert. Nicht nur im täglichem Gespräch auf dem Revier muss der Polizist immer als Ansprechpartner für den Bürger da sein sondern besonders in kritischen Situationen ist eine unmissverständliche Ausdrucksweise überlebenswichtig für alle Beteiligten.
Sicheres Auftreten und Verhalten ist ein
Muss
Was für die Sprache gilt muss auch für das Auftreten und Verhalten gelten: Sicherheit, Ausstrahlung von Ruhe , Kontrolle und Selbstbeobachtung sind wichtige Fähigkeiten die dazu dienen, Respekt innerhalb der Gesellschaft zu erzeugen und Anweisungen, Verordnungen und Gesetzen ohne große Probleme durchzusetzen. Ein sicheres Auftreten signalisiert Sicherheit und das ist eines der größten Bedürfnisse der Bürger für das die Polizist mit Überzeugung eintritt.
Ein Polizeibeamter braucht Gute
Umgangsformen
Wenn Sie sich bei der Polizei
bewerben möchten sollten Sie vorab den Knigge gelesen und einen Benimmkurs
absolviert haben. Freundlichkeit, Mitmenschlichkeit und Rücksichtsnahme sind
Formen des Anstandes und sollten Ihnen kein Fremdwort mehr sein. Als Polizist
werden Sie vielen Menschen begegnen und um das Bild der Polizei möglichst
positiv mitzugestalten sollte ein Polizist stets einen guten Eindruck beim Bürger hinterlassen.
Durch einen guten Umgang mit anderen
Menschen (guter Ton, Manieren, etc. )
lassen sich viele unangenehme Zusammenstöße schon im Vorwege abwenden.
Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist erforderlich
Die richtige Kleidung bei Polizisten muss den gesellschaftlichen Erwartungshaltungen bezüglich angemessener äußerer Erscheinung genügen. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist eine Sache des Anstandes und Polizisten befinden sich in einer Rolle, die gute Umgangsformen stets erfüllen muss damit Vertrauen beim Bürger aufgebaut wird.
Einführung Polizeiausbildung
An meinem Schicksal hat man gesehen, wie gefährlich die Ausbildung sein kann. Den Beamtenstatus zu verlieren ist das Schlimmste, was sich die Anwärter vorstellen können und dies gilt es zu vermeiden. Tatsächlich ist die Entlassung sehr schmerzhaft und nur mit viel Optimismus und Kämpferherz kommt man wieder hoch. In der Ausbildung bei der Polizei werden von den Ausbildern oft Fragen gestellt. Diese gilt es zu beantworten, denn die mündliche Not fließt in die Gesamtbewertung ein. Aber vorsichtig: Es ist besser ein Jahr wiederholen zu müssen, weil man nichts gesagt hat, als die Polizeischule für immer verlassen zu müssen , weil man das Falsche gesagt hat. Es kommt bei den Antworten des Polizei-Anwärters nicht immer drauf an, was er sagt, sondern wie er es sagt.
Erzeugen Sie anfangs ein gutes Image von sich
Gerade am Anfang der Ausbildung werden Ihre Vorgesetzten besondern scharfe und kritische Blicke auf die frisch ernannten Polizeianwärter werfen. Hier gilt es, dass man gut wirkt und sympathisch rüberkommt-das beginnt schon bei den ersten Vorstellungsrunden. Bereiten Sie sich unbedingt auf die Vorstellungsrunden vor!
Arbeiten Sie an Ihrer Kommunikation und zeigen Sie allen, dass Sie sich selbst gut einschätzen können. Verzichten Sie auf Sätze wie "Zu mir gibt es eigentlich nicht viel zu sagen", denn dies wirkt unsicher. Üben Sie die Vorstellungsrunden mit Bekannten und Freunden, damit Sie im Anschluss eine Fehleranalyse durchführen können. Sollten Sie nervös sein bei der Vorstellung Ihrer Person , dann schreiben Sie vorab einige wichtige Punkte zu Ihrer Person auf ein Notizblock. Gehen Sie gedanklich die Vorstellungsrunde immer wieder durch, machen Sie sich einen genauen Plan von dem Ablauf. Achten Sie auch auf gute Umgangsformen und halten Sie sich strikt an den Knigge. Das Buch "Über den Umgang mit Menschen" , vom Schriftstellers Adolph Freiherr Knigge (1752–1796), erschien schon im Jahre 1788-hat aber von seiner Aktualität nichts verloren. Als Polizist müssen Sie eine Vorbildfunktion wahren und auch mit schwierigen Menschen gut umgehen können.
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SEITEN: VERLAG: Businessvillage ISBN-10: 3938358270 PREIS: 21,80 €
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Es ist so unwahrscheinlich wichtig, dass man mit einem realitischen Bild in die Ausbildung geht. Wisse um deine Stärken und erkenne deine Feinde sollte die Devise in der Polizeiausbildung lauten.
Neid und Missgunst können sehr leicht in Menschen erweckt werden und Intrigen könnten einem auch begegnen. Alle Erfahrungen an einer Polizeischule sind das Resultat von Entscheidungen, die man in der Vergangenheit gefällt hast. Dabei gibt es immer nur 2 Möglichkeiten: Die Richtige und die Falsche.
Schauen wir uns mal ein Beispiel an:
Es gibt während der Polizeiausbildung eine Auseinandersetzung mit einem Kollegen. Ein Streit, der von anderen Polizeischülern beobachtet wurde. Im Anschluss werden die Beteiligten verhört.
A. Falsch wäre es, wenn man nur seinem Gegenüber die Schuld geben würde .
B. Richtig wäre es, wenn man Konfliktlösungsbereitschaft an den Tag legt und auch Einsicht in Fehler zeigt.
Dann ist es unbedingt wichtig, dass man sich bei groben Fehlern nicht erwischen läßt und keine halben Sachen macht. Zum Beispiel ist in meinem Buch "Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht" zu lesen, dass ich zur Waffenausgabe meinen Beutel vergessen hatte, für den man selbst zu sorgen hatte. Ich war so ehrlich und meldete mich. Einer meiner Kollegen hatte ebenfalls seinen Beutel vergessen und behielt es für sich. Er brachte seine Ausbildung zu Ende. Noch schlimmer ( habe ich nicht im Buch erwähnt): In einem Gespräch mit meinem Lehrgruppenleiter erwähnte ich, dass einer meiner Kollegen den Beutel auch vergas. Daraufhin wollte der Ausbilder den Namen meines Kollegen wissen. Ich verweigerte die Aussage und war darauf hin unten durch beim Ausbilder und die Tortur sollte beginnen.
Weitere Tipps für die Ausbildung
Es empfiehlt sich eine gute Mischung an charakterlichen Eigenschaften aufzubauen. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Es ist gut, wenn man ein direkter Typ ist, aber es ist schlecht, wenn man mit seiner direkten Art Leute zu Feinden macht. Man muss also unbedingt ein positives Bild von sich vermitteln. Die Ausbilder schließen von dem jetzigen Bild eines Anwärters darauf, wie er in der Zukunft als Polizist handeln wird. Wenn man also in ein persönliches Gespräch mit einem Polizei-Ausbilder verwickelt sein sollte, dann sollte man sich nicht schämen Fehler in der Vergangenheit zu erwähnen. Es zeigt nur, dass man über die eigenen Handlungen nachdenkt und sich weiterentwickeln will. Die Ausbildung soll auch Spaß machen und dennoch erwarten die Ausbilder eine hohe Ernsthaftigkeit von den Schülern. Man darf andere Menschen niemals die Motive für den Polizistenberuf erfahren lassen. Gerade wenn man aus schwachen Gründen zur Polizei gegangen ist, weil man vielleicht schonn immer gerne mit einer Pistole schießen oder bei Blaulicht durch die Stadt düsen wollte, dann sollte man es für sich behalten. Es geht Niemanden was an. Bevor man redet, also immer erst nachdenken-denn es geht um viel: Ihre Ausbildung.
Das Buch ist eine schnelle Hilfe, aber man sollte es langsam studieren
Bedenken sollte man auch, dass die ganzen Infos im Buch und hier, einen zusätzlich verwirren könnte. Man sollte sich davon nicht überwältigen lassen und sich einfach die besten Tipps nach und nach heraus suchen, um dann sukzessive neue Handlungsmuster aufzubauen. Die meisten Infos stammen aus meiner Erfahrung, die auch nur entstammt ist, weil ich so handel und nicht anders. Da andere wieder ganz eigene Verhaltensmuster aufweisen, werden andere Polizeischüler auch ganz spezielle Erfahrungen machen. Man muss nämlich gar nicht perfekt sein. Die Ausbilder einer Polizeischule wollen nicht den perfekten Menschen, weil sie es erstens selbst nicht sind, und zweitens, Menschen die es sein wollen, sehr schlechte Mitarbeiter sind. Doch einen entscheidenen Vorteil hat die Sache: Der Leser des Buches erkennt meine Fehler und jeder kann daraus lernen. Man muss also nur den Ratschlägen im Buch folgen, dann ist man sicher besser wie die anderen Bewerber/Anwärter. Auch wenn sie vielleicht die gleiche Qualifikation haben sollten, sind Leser meines Buches mit diesen Infos im Vorteil. Wenn Sie das Meiste aus dem Buch "Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht" herausholen möchten, sollten Sie Lern- u. Lesetechniken trainieren.
Einstellungstest Polizei -Tipps, Hilfe und Informationen
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Polizisten müssen in der Lage sein, im Team sowie alleine arbeiten zu können, was wiederum ein Verantwortungsbewusstsein erfordert, welches sich teilt, wenn man im Team arbeitet. Man muss die Regeln und Vorschriften von der Führung befolgen und umsetzen können. Außerdem ist ein Kooperieren mit anderen Teams eine wichtige Voraussetzung um Erfolg im Polizistenberuf zu haben. Ist man selbst Vorgesetzter, dann muss man Situationen kontrollieren können, sein Team motivieren und Gefahren erkennen um anderen Menschen zu helfen. Diese verschiedenen Verantwortungsebenen muss man adaptieren, auch in Situationen, in denen die Umstände gefährlich und undurchsichtig sind. Überlegen Sie also gut und fragen sich, ob Sie in Ihrer Vergangenheit in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt haben und seien Sie ehrlich, ob Sie flexibel genug sind, sich zu ändern.
Hier nun ein paar Tipps für den Einstellunsgtest an einer Polizeischule.
( Wesentlich mehr Tipps erhalten Sie natürlich im Buch “Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht”, dem Erfahrungsbericht zum Einstellungstest und Ausbildung bei der Polizei )
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Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch der Polizei
Das Vorstellungsgespräch bei der Polizei ist vielleicht deshalb für viele Bewerber so problematisch und vor allem stressig, da jeder Mensch tausende von Fähigkeiten aufweist und nun gezwungen wird sich in einer Stunde nur von der besten Seite zu zeigen. Aber alles muss die Polizei am Testtag über die Bewerber auch nicht erfahren, denn sie will nicht wissen wie toll ein Bewerber ist sondern nur ob er oder sie in das Bild eines Beamten passt. Statt fesselndem Gesprächsstile, Lebensfreude und Überzeugungskraft reagieren viele nur mit einerverklemmten Grundhaltung oder sind zu unauffällig/langweilig, unpassend gekleidet oder im schlimmsten Fall noch aggressiv und nervend. Auch gehen viele Bewerber mit zu großer Ehrfurcht vor der Polizei ins Vorstellungsgespräch was für beide Seiten nur zu oft zu einem Katz und Maus Spiel gereicht in dem die Einsteller dem Bewerber alles aus der Nase ziehen müssen. Ob Sie sich bei einer scharfen Frage verplappern oder diese gekonnt parieren und humorvoll überspielen zu vermögen kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wenn Sie von Ihren Fähigkeiten überzeugt sind und selbstbewusst auf die Einstellungskommission wirken, kommen Sie auch nur selten in eine Lage in der Sie sich rechfertigen zu müssen. Wenn Sie aber ängstlich rüberkommen und so wirken, als hätten Sie etwas zu verbergen, wird gerade tief nachgebohrt und das Vorstellungsgespräch wird zum Krampf. Die Kunst im Vorstellungsgespräch zu überzeugen liegt darin, dass man keine Geschichten erzählt sondern nur gerade so viele Infos preisgibt um einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen der dazu beiträgt dass die Einsteller den Bewerber als tauglich für den Polizeidienst ansehen. Das Wichtigste überhaupt ist, dass Sie keine vulgären Ausdrücke verwenden dürfen, nicht im Vorstellungsgespräch und auch nicht in der Ausbildung. Wenn Sie mein Buch lesen, werden Sie sehen, dass die Verwendung einiger abwertender Begriffe meinerseits einer der ausschlaggebenden Gründe war mit dem meine spätere Entlassung gerechtfertigt wurde. Sie würden sich wundern, wie viele Bewerber oder Polizeischüler ebenfalls wegen ihrer Ausdrucksweise die Koffer packen mussten. Von Ihrer Redeart her schließen die Einsteller und Ausbilder instinktiv auch auf Ihre Geisteshaltung und Einstellung zu Menschen und Werten. Das mag auch so richtig sein, doch können Sie diese Erkenntnis für sich zu Nutze machen. Starten Sie deshalb noch heute die Selbstbeobachtung in der Sie Ihre Gedanken genau wahrnehmen und ersetzen Sie gedanklich alle vulgären Ausdrücke durch positive Formulierungen. Sie werden bald merken, dass sich dadurch auch Ihre Sprechweise ändert was besser in Ihrer Umwelt ankommen wird. Neben der richtigen Redeart sind im Polizei Bewerbungsgespräch aber auch Schlagfertigkeit und Wortwitz gefragt. Bewerbungsgespräche sind leider zu facettenreich als dass man sich auf jede Argumentation vorbereiten könnte. Wenn Sie also im Laufe des Vorstellungsgespräches in eine Situation geraten, in der Sie verbal festgenagelt sind dann sollten Sie Ihre Fehler zu geben und nicht auf andere Schieben. Auch gibt es keine klassischen Ausreden , die Sie parat haben sollten um sicher & kompetent zu wirken. Höchsten die Frage, zur Verweigerung des Grundwehrdienst bringt einige Bewerber ins Straucheln. Wenn Sie nämlich den Wehrdienst nach Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes verweigert haben sollten, ist dies noch lange kein Ausschlussgrund um bei der Polizei seinen Dienst anzutreten. Allerdings wäre es doch etwas befremdlich, wenn Sie als Grund der Verweigerung die Abneigung gegen Waffen angebracht haben, wo nach dem WaffG § 55 - "Ausnahmen für oberste Bundes- und Landesbehörden, Bundeswehr, Polizei und Zollverwaltung, erheblich gefährdete Hoheitsträger sowie Bedienstete anderer Staaten" Polizisten auch für den Besitz über dienstlich zugelassene Waffen oder Munition und für das Führen dieser Waffen außerhalb des Dienstes ermächtigt sind.Ein Polizist, der in Notlagen nicht die Waffen ziehen kann, wird zum Sicherheitsrisiko für seine Kollegen. Die Polizei hat demnach ein großes Interesse zu erfahren, weshalb Sie den Dienst an der Waffe verweigert haben-wenn es so ist. Eine mögliche Ausrede wäre hier folgende: >> Ich habe mich gegen den Dienst bei der Bundeswehr entschieden, weil mein Gefühl der Solidarität und Loyalität für Gesellschaft und Staat nur bis zur innerdeutschen Grenze reicht, weil ich mich nicht für fremde Konflikte in anderen Staaten verantwortlich fühle. Außerdem will ich meine soziale Energie viel lieber einsetzen, um Menschen zu helfen indem ich soziale Aufgaben übernehme<<.
Jeder Polizist, der heute rumläuft, saß mindestens einmal im Vorstellungsgespräch des Personalauswahlcenters der Polizei. Und jeder Polizist, der heute rumläuft, bereut mindestens eine Sache, die er oder sie im Vorstellungsgespräch sagte. Denn es gibt eigentlich nur 2 Antworten die man geben kann: Diejenigen, die man gerne gegeben hätte und Diejenigen, die man gerne zurücknehmen würde. Die mündliche Prüfung ist ein weiterer Faktor um untaugliche Bewerber herauszufiltern. Und diese Prüfung wird gnadenlos gestaltet, denn wenn auf einem Polizeirevier etwas schief läuft, wird nicht selten folgende Frage gestellt : „ Wer hat bloß diesen Menschen bei der Polizei eingestellt?“ Daher schon wird man so genau wie möglich prüfen, ob Sie es verdient haben, eine Polizeimarke und den lebenslangen Status eines Beamten zu tragen.
Wie lange das Gespräch dauert? Dafür gibt es keine genaue Richtlinie. Die Kommission kann sich Zeit lassen und Sie sehr lange „grillen“. Außerdem können Sie sich auf eine sehr lange Sitzung einstellen, wenn Sie schon älter sind. Junge Menschen haben noch nicht so viel erlebt und daher gibt es schon vorweg weniger Stoff zu bereden. Öffnen Sie sich und das Gespräch wird einfach – das gilt für ältere sowie für jüngere Bewerber.
Es geht darum herauszufinden, wie Ihr Auftreten ist, ob Sie sich gut ausdrücken können, wie gut Ihre Allgemeinbildung ist und wie weit Ihre Kenntnisse über die Polizei reichen. Es wird also sehr genau die Persönlichkeit des Bewerbers beleuchtet. Auf das Vorstellungsgespräch kann man sich schlecht einstellen, weil jedes Gespräch sich ganz individuell anders gestaltet-das kommt daher, weil die Tester auf Sie reagieren. Auch wenn Sie schon in der Privatwirtschaft an einem Mündlichen Interview teilnahmen, kann Sie das Gespräch im Polizei-Personalauswahlcenter überraschen. Die Fragen können reichen von freundlich-sachlich bis unfreundlich-persönlich. Natürlich gibt es bei der mündlichen Polizei-Prüfung Gemeinsamkeiten mit anderen Interviews, denn die Firmen/Unternehmen und die Institution Polizei suchen nach den ehrlichsten Menschen, die hart arbeiten wollen und können. Dabei sind Loyalität, Pflichtbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Kontaktfähigkeit nicht nur für den Polizeidienst wichtige Kompetenzen. Wenn Sie ins Gespräch mit der Kommission der Polizeischule geraten, dann wird man dort ähnliche Verhaltensweisen erwarten, wie sie auch ein Chef eines Mittelstand Betriebes erwarten würde. Man verlangt von Ihnen, dass Sie pünktlich erscheinen, gut gekleidet sind und Ihre besten Manieren an den Tag legen.
Die Auswahlkommission der Polizei hat Ihre Angaben zur Person und Erwartungen an den Polizeidienst vor sich liegen. Anhand dieser Informationen wird die Polizei-Kommission das weitere Gespräch ausgestalten. Es werden weitere Unklarheiten versucht aufzudecken und daher sollte man bei der Bewerbung so ehrlich wie möglich sein. Dabei wird die Polizei-Kommission der Polizei nicht nur Fragen stellen, dessen Antworten sie nicht weiß, sondern auch Fragen, dessen Antwort sie genau kennt. Sie können sich vorstellen, dass es Sie verwirren könnte, wenn sich die Polizei-Kommission „dumm“ stellt. Besonders „dumm“ dürfte sich die Polizei-Kommission stellen, wenn sie merkt, dass sich der Bewerber nicht exakt vorbereitet hat. So wie Sie sich auf die Sportprüfung vorbereitet haben, so muss auch eine gewissenhafte Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch der Polizei geleistet werden. Sie müssen zeigen, dass Sie den Ausbildungsplatz bzw. den Job des Polizisten unbedingt wollen und sich mental vorbereitet haben. Bedenken Sie auch, dass die Polizei-Kommission schon sehr oft Menschen im Interview hatte. Es handelt sich hier um Profis, die man nur schwer täuschen kann. Sie würde es also genau erkennen, wenn Sie versuchen sich zu verstellen. Gerade Menschen mit Reife kann man schlecht imitieren. Die Kommission will erfahren wer Sie sind und um sich ein komplettes Bild zu verschaffen können, werden auch die einen oder anderen gemeinen Tricks ergriffen . Die Kommission hat nämlich nicht nur viel Erfahrung sondern auch gute Instinkte. Die kleinsten Signale, die Sie aussenden, werden von der Kommission registriert. Wenn Sie im Schlotter-Look erscheinen, könnte dies den Eindruck machen, dass es Sie nicht interessieren würde, wenn Sie nicht genommen würden. Spielen Sie bloß keine Wortspiele mit der Kommission, diese würde Sie sowieso nie gewinnen.
Die Kommission wird von den Bewerbern als übermächtig empfunden und sie ist es auch, denn Derjenige, der die Fragen stellt, der führt das Gespräch.
Außerdem hat die Kommission die Macht zu entscheiden, ob Sie Polizist werden dürfen oder nicht. Doch die Kommission besteht auch nur aus Menschen und man sollte die Situation nicht überbewerten, denn eine schlechte Sicht auf die Dinge hätte negative Folgen auf Ihr Selbstbewusstsein. Wenn man von einer Person der Kommission den Satz „Wir können Sie nicht gebrauchen“ vor die Ohren geschmettert bekommt, ist dies noch lange kein Grund sich vor die nächste anfahrende U-Bahn zu werfen.
Ein besonders wichtiger Tipp den ich Ihnen geben möchte, ist, dass Sie sich unbedingt über Ihre Schwächen klar werden sollten. Die Kommission fragt so ziemlich jeden Bewerber nach seinen Stärken und Schwächen. Es ist natürlich viel einfacher seine Stärken zu nennen als so selbstkritisch wie möglich die andere Seite der Medaille zu benennen. Doch genau Das verlangt die Kommission von Ihnen. Wenn Sie überhaupt keine Idee haben, wo Ihr Unvermögen liegt, dann fragen Sie Bekannte und Freunde danach. Dann sollten Sie auch unbedingt klären, wie man diese Schwächen kompensieren kann. Aus jeder Schwäche kann man nämlich auch eine Stärke machen. So könnten aber auch Stärken als Nachteile ausgelegt werden-das ist aber ein anderes Thema.
Es ist weiter ein Vorteil, wenn man schon Polizisten in der Familie oder zum Freund hat. Im Vorstellungsgespräch werden Antworten von Ihnen erwartet wie sie ein wahrer Polizist eben geben würde. Wenn Sie sich oft mit Polizisten umgeben, werden Sie feststellen, dass Polizisten andere Gedankenmuster aufweisen und man mit der Zeit gut herausstellen kann, welche Antwort ein Polizist gegeben hätte. Wenn man dann von der Kommission mit Fragen "durchlöchert" wird, kann man sich ruhig fragen „ Was würde jetzt Herr Polizist X wohl antworten?“
Es gibt einige Grundeigenschaften, die im Gespräch erkennbar sein sollten:
Diese Grundeigenschaften sollten mindestens vorliegen, wobei es bei der obigen Aufzählung keinen Rang der Wichtigkeit gibt-wäre auch schwer zu bestimmen. Sie sollten diese Eigenschaften in Verbindung mit einem guten menschlichen Charakter aufweisen. Daneben sollten Sie klare und direkte Antworten geben, weil dies ehrlich und selbstsicher wirkt. Spielen Sie bloß keine Wortspiele mit der Polizei-Kommission, die würden sie sowieso nie gewinnen. Lassen Sie sich nie Dinge aus der Nase ziehen und benutzen Sie nicht nur Fremdwörter. Es geht darum Polizist zu werden und nicht um den Preis des besten Redners zu erhalten.
Weitere Tipps für das Bestehen der mündlichen Prüfung einer Polizeischule sind:
Vorbereitung auf den Sporttest der Polizei
Man kommt nicht drumherum, der Sporttest des Personalauswahlcenters der Polizei wird einiges erfordern, denn er ist Teil des Einstellungstests / Aussortierungsprozesses . Und selbst wenn man ihn bestanden haben sollte, zeigt es doch nur, dass man die minimalen Anforderungen des Einstellungstests erreicht hat, ob man ferner stark und ausdauernd genug ist, um den Anforderungen während der Polizei-Ausbildung gerecht zu werden, ist nicht gesagt. Denn die sportlichen Strapazen während der Ausbildung beginnen bei einem Hindernislauf, gefolgt von einem 5 km-Lauf und enden schließlich bei einem mehrstündigen Leistungsmarsch. ( Ehemalige Soldaten der Bundeswehr haben ihn bereits fürchten gelernt) Also ist das Bestehen des Eingangstest / Aufnahmeprüfung keine Garantie für den Erfolg während der Ausbildung und daher empfiehlt es sich, sich viel Wissen über Ausdauertraining, Sporternährung, Fettverbrennung, und Kraftsport anzueignen.
Kraftsport ist eine gute Unterstützung um fit zu werden
Man kann zwar fast täglich Laufen gehen, aber Kraftsport ist gefährlich, wenn man es übertreibt. Wenn man mit Gewichten trainiert, dann zerstört man die Muskelzellen. Erst durch genügend Erholung bauen sich die Muskeln wieder auf und um einer nächsten Zerstörung vorzubeugen, bauen sie sich etwas massiver auf. Also wachsen die Muskeln nur während der Erholungszeit, würde man ununterbrochen trainieren, dann hätten sie keine Zeit sich zu regenieren und eine Verletzung wäre vorprogrammiert ( Übertraining) . Doch Kraft ist nicht die einzige körperliche Voraussetzung um Erfolg während der Polizei-Ausbildung zu haben, auch Ausdauer, Schnelligkeit, Willensstärke, Kopplungsvermögen, Flexibilität und Standhaftigkeit sind Faktoren für einen Siegeszug. Das Krafttraining sollte eher als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Zu große Muskelpakete machen nämlich unbeweglich.
Sie sollten rundum fit werden, denn selbst wenn Sie die Polizei-Ausbildung nicht schaffen würden, hätte ein durchtrainierter und ausdauernder Körper so einige Vorteile im Leben.
Weiterführende Bücher zum Thema Kraftsport:
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Das Peak-Prinzip . Das Komplettsystem für Kraftsport und Bodybuilding
SEITEN: VERLAG: Consolution.at ISBN-10: 3200002360 PREIS: 23,90 € |
Das Warmup vor dem Sport nicht vergessen!
Bevor Sie aber fit werden können, konsultieren Sie unbedingt einen Artzt, lassen Sie sich durchchecken und überwachen Sie Ihren gesundheitlichen Zustand in regelmäßigen Abständen-das ist sehr wichtig. Sollten Sie sich während der Ausbildung bei der Polizei verletzen, dann könnte dies Ihre Untauglichkeit für den Polizistenberuf nach sich ziehen. Also ist es anzuraten, vor jeder körperlichen Belastung ein Warmup /Stretching durchzuführen. Selbst die guten Leistungssportler machen regelmäßig ein Stretching und wieso sollte es bei Anfängern dann verkehrt sein? Es gibt gute Bücher über Stretching allgemein; Ein Warmup sollte stets trainiert werden und vorher benötigt man Infos. Denn es ist wichtig, dass das cardiovaskuläre System stimuliert wird und wenn die verschiedenen Muskelgruppen gedehnt werden, kann es u.a. zu mehr Leistung, sowie einem Absinken eines Verletzungsrisikos kommen, wenn man alles nach dem Lehrbuch praktiziert. Stretching und Dehnen der Muskulatur sollte nie anstrengend oder ermüdend sein. Es sollte so ausgewogen betrieben werden, dass die Körpertemperatur leicht steigt. Ein leichtes Schwitzen auf der Stirn ist ein guter Indikator , aber höher sollte die Intensität eines Warmups nicht sein. Überhaupt sollte die Intensität stückchenweise ansteigen mit Walking, Treppensteigen, etc. und sich anpassen an Trainingszustand, Alter und Geschlecht der Person. Dann, wenn man sich ca. 10 Minuten aufgewärmt hat, folgt das Stretching. Das Dehnen ist wirklich nur angebracht, wenn man auch aufgewärmt ist.
Das Lauftraining -Infos, Hilfe & Tipps
Wenn man aufgewärmt und gedehnt ist, kann man anfangen die Ausdauer mit einem Laufprogramm zu steigern. Es gibt eigentlich nichts einfacheres, als sich ein paar Schuhe anzuziehen und bei Sonnenschein ein paar Kilometer zu laufen; und dennoch machen es nur wenige Menschen und noch weniger Menschen machen es richtig. Gerade als Anfänger wird man merken, dass das Laufen doch sehr anstrengend sein kann. Ist Ihnen das schnelle Lauftraining noch zu schwierig, dann fangen Sie einfach mit Walking an. Erst nach ein paar Monaten erzielt man Leistung, so schaffte ich anfangs im 12-Minuten-Lauf ( Cooper-Test) nur 2000 Meter, doch nach einem Jahr war ich schon bei 3000 Metern angelangt. Am Ende jeder Trainingseinheit absolvierte ich ein Cooldown um die Herzfrequenz langsam runterzufahren. Laufen kann auch süchtig machen, so gab es eine Zeit, wo ich fast täglich über 3 Stunden lief und das nicht langsam. Als Anfänger sollte man sich 30 Minuten Lauftraining als Tagesziel setzen. Während der Ausbildung bei der Polizei muss man einen 5-Kilometer-Lauf bewältigen und um die Note 1, also sehr gut zu erreichen, waren 21 Minuten nötig ( für Männer).
Außerdem ist der Laufstile und die Schuhe von besonderer Bedeutung. Ein guter Trainingsschuh reduziert die Stoßwirkung auf Ihre Gelenke. Weiter muss er bequem sitzen und Blasenbildung durch Einlagen verhindern. Man kann sich relativ leicht einen “Wolf” laufen, wenn die Hose scheuert. Ich wirke dem entgegen, indem ich mir die Innenschenkel mit Vaseline beschmierte.
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Befolgen Sie nun weitere Regeln beim Lauftraining:
/ Weitere Tipps für den Sporttest (Lauftraining, etc.) bei der Polizei entnehmen Sie bitte dem Buch “Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht”
Den Erfahrungsbericht Einstellungstest Polizei gleich hier bestellen.
Der Schlüssel zum Erfolg, wie Sie alles erreichen, was Sie wollen
Was Sie dafür brauchen ist,... oha, jetzt ich hätte ich Ihnen beinahe die Erkenntnisse verraten, für dessen Entdeckung ich Jahre benötigt hatte. Aber vielleicht habe ich einige dieser Erkenntnisse im Buch "Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht" versteckt. ;-)
Ich wünsche allen Teilnehmern sehr viel Erfolg beim Einstellungstest der Polizei !
Ihr
Martin Hamann
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